Bei der CIP Pitch Night wurden Community Impact Projects ausgezeichnet
Ein Beitrag für die Region leisten, Verantwortung übernehmen, spezifische soziale Kompetenzen erwerben und die individuellen Fähigkeiten in einem praktischen Kontext anwenden: Das ist das Ziel der „Community Impact Projects“ (CIP) der Constructor University. Alle Bachelor-Studierenden der Universität in Bremen-Grohn nehmen im Rahmen ihres fünften Semesters an einem solchen Projekt teil. Dabei unterstützen sie eine Organisation, ein Unternehmen oder eine Gruppe in der Region. Das reicht von der Idee- und Konzeptentwicklung über praktische Hilfen bis zu Forschungsprojekten. Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz helfen die jungen Akademiker mit, reale Probleme zu lösen. Zudem lernen sie selbst Neues und machen Erfahrungen, die ihnen später helfen, auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein.
Preisgelder für die besten Ideen
Die aktuellen Projekte werden von den Studierenden im Rahmen der CIP Pitch Night im Haus der Wissenschaft präsentiert. Jedes Team hat fünf Minuten Zeit, um Idee, Ziel und Wirkung seiner Initiative vorzustellen. Das Publikum bestimmt, welche davon Preisgelder für die Umsetzung ihrer Vorhaben erhalten. Die Wolfgang Ritter Stiftung unterstützt fünf der studentischen Teams. Darunter sind wissenschaftliche Lernformate für Kindergartenkinder, Robotikangebote für Schulen, nachhaltige Kleidung und neuen Technologien für ein besseres Diabetes Management
Unter den präsentierten Vorhaben befand sich auch ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Verein „Leben in Nord“ realisiert wird. Die Studierenden überzeugten mit ihrer engen Verbindung zum Stadtteil und dem klaren gesellschaftlichen Mehrwert. Damit gewann das Team den ersten Preis und erhielt eine Förderung in Höhe von 3000 Euro.
Ein ausgezeichnetes Projekt
Der Verein „Leben in Nord“ in Grohn ist ein Ort, an dem alle Altersgruppen, Hintergründe und Lebensgeschichten aufeinandertreffen. Er richtet sich an Familien, Kinder, ältere Mitbürger und Menschen mit Migrationsgeschichte. Ziel ist es, Gemeinschaft zu schaffen, Unterstützung anzubieten und Räume für Begegnung zu öffnen. Das Vereinsbüro, das als Anlaufstelle, Treffpunkt und Beratungspunkt dient, ist für viele ein Anker
Bei „Leben in Nord“ erhalten Kinder und Jugendliche Nachhilfe und Englischförderung. Eltern finden Unterstützung bei Fragen bezüglich Ämtern und des Bildungssystems. Ältere erhalten Hilfe im Alltag, soziale Begleitung und können an Aktivitäten teilnehmen. Begegnungsnachmittage, Filmabende, Ausflüge oder kleine Feste bringen Menschen zusammen, wirken Einsamkeit entgegen und schaffen Verbindungen. Des Weiteren gibt es eine arabische Schule, die Muttersprache und kulturelle Teilhabe fördert. Frauenprojekte und Empowerment-Workshops bieten Raum für Austausch, Bestärkung und Solidarisierung
Gemeinsam Positives bewirken
Die Studierenden der Constructor University, die mit ihrem CIP bei „Leben in Nord“ aktiv sind, organisieren Lernangebote, unterstützen bei Nachhilfe und Sprachförderung und bringen frische Ideen ein. Ältere Menschen freuen sich über Spaziergänge oder kleine, von den Studierenden initiierte Veranstaltungen und Gesprächsrunden. Manche Teams übernehmen Verantwortung für eigenständige Projekte: sei es Sportangebote mit dem Hort, kreative Formate oder individuelle Begleitung. Die Kooperation verbindet Campus und Quartier, schafft Begegnungen und stärkt die Gemeinschaft auf mehreren Ebenen. Gemeinsam entstehen nachhaltige soziale Strukturen.




























































