27. Juni 2024

Von Teheran nach Bremen zur Forschung im Neuromarketing: Pardis Pirayesh  

Pardis Pirayesh, eine ambitionierte Doktorandin im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, hat ihren Weg von Teheran nach Bremen gefunden, um an der Constructor University zu promovieren. Unterstützt durch ein Stipendium der Wolfgang Ritter-Stiftung, verfolgt sie das Ziel, digitales Marketing durch Forschung im Neuromarketing zu revolutionieren.

Ihr Dissertationsthema, „Creating Customer Digital Twins through Social Media Analytics: A Neuromarketing Approach“, verdeutlicht ihre innovative Herangehensweise. Unter der Betreuung von Dr. Omid Fatahi Valilai vereint ihre Arbeit digitales Marketing mit neuesten Technologien. „Ich möchte einen Beitrag zur technologischen und industriellen Entwicklung in Deutschland und in der internationalen Gemeinschaft leisten“, erklärt Pardis ihre ambitionierten Ziele.

Ihre akademische Laufbahn begann im Iran, wo sie zunächst Computer Engineering an der Shahid Beheshti University und später Technology Engineering an der Shiraz University studierte. Beide Universitäten zählen zu den renommiertesten technischen Hochschulen des Landes. Der hohe akademische Standard Deutschlands und insbesondere der Constructor University zog Pardis magisch an. „Es war schon immer mein Traum, in einem anspruchsvollen akademischen Umfeld zu studieren. Und ich habe immer mein Bestes getan, um meine Träume zu verwirklichen“, sagt sie. „Die Promotion wird mir eine gute Zukunft ermöglichen.“

Ein unterstützender Faktor für ihre erfolgreiche Promotion ist das Stipendium der Wolfgang Ritter-Stiftung in Kooperation mit der Constructor University: „Dank der finanziellen Hilfe der Wolfgang Ritter-Stiftung kann ich mich auf meine Forschungstätigkeit konzentrieren, ohne mir Sorgen um die Lebenshaltungskosten machen zu müssen“, erklärt Pardis. „Ich kann meine Forschung mit noch mehr Enthusiasmus und Ruhe durchführen.“

Unterstützt von der Wolfgang Ritter Stiftung arbeitet Pardis Pirayesh daran, digitales Marketing zu revolutionieren und Frauen in Ingenierswissenschaftern stärker zu etablieren.
(Quelle: Pirayesh)

In einem Fachgebiet, in dem Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind, setzt Pardis Pirayesh ein starkes Zeichen. „Als Frau habe ich meinen Weg gewählt, um etwas zu bewirken, um die notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen zu erwerben, einen guten Arbeitsplatz zu finden und unabhängig zu werden“, betont sie. „Ich hoffe, in meiner Forschung herausragende Leistungen zu erbringen und als positives Vorbild für Frauen zu dienen.“

Durch ihre Forschung und ihren Einsatz als Frau in einem männerdominierten Bereich inspiriert Pardis Pirayesh nicht nur zukünftige Wissenschaftlerinnen, sondern trägt auch zur technologischen Weiterentwicklung bei, die weit über die Grenzen Deutschlands hinausreicht

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