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28. Bremer Universitäts-Gespräche
2015

Die Zukunft von Medien, Kommunikation und Information

Am 19. und 20. November 2015

 

Wissenschaftliche Koordination:

Prof. Dr. Andreas Hepp und Prof. Dr. Thomas Friemel, Universität Bremen

 

Schirmherr:

Jan Metzger, Intendant Radio Bremen

 

     
 

Öffentlicher Festvortrag in der Historischen Stadtwaage Bremen

Donnerstag, 19. November 2015, 18:00 Uhr

 

Zum Thema im Jahr 2015

Medien sind ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens, der Kultur und Gesellschaft. Ihre Transformation im Zuge übergreifender Prozesse wie Digitalisierung, Globalisierung und Kommerzialisierung prägt in zunehmendem Maße auch den sozialen Wandel. Wie wir miteinander leben, steht unter dem tiefgreifenden Einfluss von Medien, Kommunikation und Information. Doch wohin entwickeln sich die Medienhäuser, die uns mit Nachrichten über das Weltgeschehen versorgen? Was verändert sich an der Art und Weise, wie wir im mediatisierten Alltag kommunizieren? Und wie werden wir immer komplexere, immer aufschlussreichere Informationen bewältigen? Die Frage nach der Zukunft von Medien, Kommunikation und Information betrifft grundlegende wie drängende Forschungsfragen in einer Gesellschaft, in der Informationsgewohnheiten, soziale Beziehungsstrukturen und der Umgang mit Daten einem fundamentalem Wandel unterworfen sind.

 

Die Bremer Universitäts-Gespräche beschäftigen sich in diesem Jahr mit den Herausforderungen der medial geprägten Transformation sozialer Wirklichkeit. In drei Sektionen wird diskutiert, mit welchen Entwicklungen wir medienübergreifend rechnen müssen und welche Implikationen dies für Kultur und Gesellschaft hat: In der Sektion 1 Zukunft der Medien hinterfragen Forscher Zukunftsstrategien im Journalismus und zeigen auf, mit welchem Umbruch die gesellschaftliche Selbstverständigung konfrontiert wird. In der Sektion 2 Zukunft der Kommunikation ist der Wandel sozialer Beziehungen mit Medien das Thema – sowohl das Knüpfen, der Aufbau und die Pflege von Beziehungen als auch ihre Trennung. Hier wird auch danach gefragt, wie der Einfluss von technischen Kommunikationsmedien das soziale Miteinander prägt. Die Sektion 3 Zukunft der Information befasst sich eingehend mit Fragen der Datensicherheit – ein Themenbereich, der sowohl die informationale Selbstbestimmung jedes Einzelnen berührt als auch die erkenntnisreichen Potenziale von Big Data – und mit den Potenzialen offener Daten für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung.

 

Drei übergreifende Fragen, die so gemeinsam diskutiert werden sollen, verbinden die Sektionen: Wie verändert sich mit dem Medienwandel das Verhältnis von Experten und Laien? Wie wandelt sich der Gegensatz von Privatheit und Öffentlichkeit im Zuge des Medienwandels, insbesondere in Bezug auf die individuelle Lebensgestaltung? Und welche Herausforderungen ergeben sich aus dem Medienwandel für das Verhältnis von Lokalität und Globalität?

 

Eröffnet werden die Bremer Universitäts-Gespräche mit einem öffentlichen Festvortrag von Prof. Dr. Sonia Livingstone, einer der angesehensten Kommunikations- und Medienwissenschaftlerinnen weltweit, der anschlussfähige Thesen zu den großen Fragen verspricht, die in den 28. Bremer Universitäts-Gesprächen diskutiert werden.

Den Abschluss der Gespräche bildet ein moderiertes Rundgespräch mit herausragenden Vertretern aus der Medienpraxis, die in den fokussierten Themenbereichen die Rolle von diskursprägenden Vordenkern innehaben.

 

Das Programm

Das Programmheft der 29. Bremer Universitätsgespräche kann hier als PDF heruntergeladen werden.

 

Die Veranstalter

Die Wolfgang-Ritter-Stiftung wurde 1970 von dem ehemaligen Inhaber der Martin Brinkmann AG gegründet. Als gemeinnützige Stiftung privaten Rechts hat sie sich das Ziel gesetzt, die Wissenschaften, ihre Einrichtungen und den akademischen Nachwuchs zu fördern. Mit den Bremer Universitäts-Gesprächen eröffnet die Wolfgang-Ritter-Stiftung ein Forum, das Themen und Meinungen weit über den akademischen Rahmen hinaus in die Öffentlichkeit trägt.

Die  Exzellenz-Universität Bremen  bietet heute in 12 Fachbereichen, mit mehr als 100 Studiengängen, etwa 20.000 Studierenden eine zukunftsorientierte Ausbildungsmöglichkeit. Als Stätte der Forschung mit überregional bedeutsamen Schwerpunkten ist sie attraktiv für junge wie erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die rasante Entwicklung des Technologiepark Universität ist sichtbares Zeichen für den erfolgreichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

Die Gesellschaft der Freunde der Universität und der Jacobs University Bremen e.V., kurz  Unifreunde, wurde 1961 gegründet. Ihr Ziel ist es, die wissenschaftliche Lehre und Forschung zu unterstützen, vor allem, den Universitätsgedanken zu fördern.

 

Teilnahme

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Einladung möglich.

 

Stand November 2015

 

 

 

 

Die vorhergehende Veranstaltung

Die Bremer Universitäts-Gespräche 2014 mit Bildergalerie >>

 

Impressionen

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